AGB Textarbeiten

Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Textarbeiten

(zuletzt aktualisiert im Februar 2013)

0. Präambel

(1) Diese AGB gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Auftraggeber/inne/n und Kathrin Möller, möllerscript – Schreibberatung und Lektorat (nachfolgend Auftragnehmerin).
(2) Mit Bestätigung des Auftrages gelten diese Bedingungen als angenommen.
(3) Abweichende Vereinbarungen gelten nur nach schriftlicher Bestätigung.

1. Vertragsschluss

(1) Der Auftraggeber / die Auftraggeberin kann den Auftrag schriftlich per Post oder E-Mail erteilen.
(2) Der Auftrag gilt als erteilt, wenn der Auftragstext als E-Mail-Attachment, auf Datenträger oder als Fax eingereicht und von der Auftragnehmerin bestätigt wurde.
(3) Der Auftraggeber / die Auftraggeberin hat bis zum Zeitpunkt der schriftlichen Bestätigung durch die Auftragnehmerin ein Widerrufsrecht.

2. Angebote und Preise

(1) Die Angebote der Auftragnehmerin sind freibleibend.
(2) Die Preise sind Nettopreise. Für das Geschäftsjahr 2013/2014 gilt: alle Preise ohne MWST nach § 19 USTG.
(3) Bei der Stornierung von Aufträgen ist die Auftragnehmerin berechtigt, bereits erbrachte Teilleistungen in Rechnung zu stellen.

3. Auftragsabwicklung

(1) Mitwirkungspflichten des Auftraggebers / der Auftragnehmerin:
Der Auftraggeber / die Auftraggeberin verpflichtet sich – den Verwendungszweck des Textes, – die Verwendung einer bestimmten Terminologie (Übergabe der erforderlichen Unterlagen), – die Verwendung besonderer Schreibweisen mitzuteilen, die vom Standard der neuen deutschen Rechtschreibung (laut Duden) abweichen.
(2) Kommt der Auftraggeber / die Auftraggeberin den in Abs. 1 genannten Mitwirkungspflichten nicht nach, kann er nach Auftragsausführung keine entsprechenden Mängel in der Auftragsausführung geltend machen.

4. Lieferung

(1) Das bearbeitete Dokument wird dem Auftraggeber / der Auftraggeberin – je nach Vereinbarung – auf elektronischem Weg als Dateianhang per E-Mail, auf dem Postweg per CD-ROM und/oder als Papierausdruck zugesandt.
(2) Für die Zusendung auf dem Postweg fallen Versandkosten in Höhe des zu zahlenden Portos an.
(3) Eine Lieferung gilt als erfolgt, wenn das bearbeitete Dokument an den Auftraggeber / die Auftraggeberin nachweisbar (Absendeprotokoll oder Einlieferungsbeleg) abgeschickt wurde. Wird die Zustellung durch die Deutsche Post AG nicht am Tag nach der Einlieferung ausgeführt, so liegt dies nicht im Verantwortungsbereich der Autragnehmerin. Das Risiko trägt der Auftraggeber / die Auftraggeberin.
(4) Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt entbinden die Auftragnehmerin für die Zeit der Störung von den Vertragsverpflichtungen. Dies gilt auch für Verzögerungen, die der Auftraggeber / die Auftraggeberin verursacht hat (verspätete Bereitstellung von Unterlagen).

5. Haftung für Mängel

(1) Die Auftragnehmerin haftet nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, insgesamt nur bis zur Höhe des Rechnungsbetrages. Die Haftung für Mängelfolgeschäden wird ausgeschlossen.
(2) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle Aufträge mit größter Sorgfalt auszuführen, so dass möglichst keine Fehler mehr im Text verbleiben. Unbesehen davon gilt die Leistung auch dann als erfolgreich erbracht, wenn nach Abschluss der Korrekturen durchschnittlich nicht mehr als ein Fehler auf vier Seiten nachweisbar ist (maßgeblich ist die gesamte korrigierte Textmenge). Für Fehler haftet die Auftragnehmerin bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts.
(3) Änderungen am sprachlichen Ausdruck sind subjektiver Natur, daher sind solche Änderungen lediglich Vorschläge und Reklamationen ausgeschlossen.
(4) Der Auftraggeber / die Auftraggeberin kann innerhalb von zehn Tagen, nachdem die Unterlagen an ihn/sie übergeben bzw. versandt wurden, auf evtl. vorhandene Mängel hinweisen. An den übermittelten Texten darf nichts geändert werden, da sonst der Gewährleistungsanspruch entfällt. Bei berechtigten Reklamationen ist der Auftragnehmerin eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars.
(5) Erfolgt innerhalb der in Abs. 4 genannten Frist kein schriftlicher Einwand, so gilt das Lektorat/Korrektorat als genehmigt.
(6) Sind Mängel vorhanden und sind diese nicht völlig unerheblich, so ist der Auftraggeber / die Auftraggeberin nach Gewährung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Die Auftragnehmerin verliert entsprechend der Bedeutung des Mangels zur Gesamtleistung die Honoraransprüche.
(7) Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für eine erfolgreiche Vermittlung oder Übersendung der versandten korrigierten Texte.

6. Vertraulichkeit

(1) Die Auftragnehmerin sichert absolute Vertraulichkeit zu. Die Vertraulichkeit bezieht sich sowohl auf die Person des Auftraggebers / der Auftraggeberin als auch auf Informationen, die durch den Auftrag bekannt werden. Die Vertraulichkeitsverpflichtung bleibt über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit bestehen.
(2) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, zur Sicherung der Rückübersendung des Textes eine Sicherungskopie zu erstellen und diese bis zum Ablauf der Reklamationsfrist von zehn Tagen aufzubewahren.
(3) Der Versand bzw. die elektronische Übertragung erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers / der Auftragnehmerin. Für den Zugriff von Dritten auf die Daten bei elektronischer Übermittlung übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung.

7. Rechnung, Zahlungsbedingungen

(1) Die Auftragnehmerin berechnet dem Auftraggeber / der Auftraggeberin das Honorar unverzüglich nach Fertigstellung des Auftrages. Die Rechnung wird in der Regel auf dem Postweg oder als PDF per E-Mail zugestellt.
(2) Die Beträge sind sofort und ohne Abzug zu zahlen.
(3) Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Zahlung in Raten vereinbart werden.
(4) Gerät der Auftraggeber / die Auftraggeberin in Zahlungsverzug, so ist die Auftragnehmerin berechtigt, Zinsen in Höhe der gesetzlichen Zinsen (§ 288 Abs. 1 Satz 1 BGB) zu berechnen.

8. Erfüllungsort, Gerichtsstand, maßgebendes Recht

(1) Für alle Rechtsbeziehungen zwischen der Auftragnehmerin und den Auftraggeber/inne/n gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin.
(3) Sollte eine Bestimmung in ergänzenden Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.